
Es war ein Nachtflug von Wien nach Mallorca und ein toll aussehender dunkler Typ saß neben mir in der Business Class. Ich bin glücklich verheiratet, habe zwei Kinder und spreche nie fremde Männer an, aber so hoch über den Wolken, neben einem so gut aussehenden Typen, machte ich eine Ausnahme. Beim ersten Glas Rotwein wusste ich, dass er Jens heißt, in Bremen wohnt und frisch geschieden ist, beim zweiten duzten wir uns, beim dritten fühlte ich seine Hand auf meinem Oberschenkel. Ich beugte mich zu ihm über die monströse Armlehne, die in der Business Class zwei Liegesitze trennt, und küsste ihn. Einfach so. Wir wollten beide Sex haben und das auf der Stelle. Als er aufstand und mich hochzog, folgte ich ihm. Die Toilette war unbesetzt, keiner guckt. Wir sagten nichts, waren wie im Rausch. Hose runter, Bluse hoch, seine Hände überall, jemand klopfte an der Tür, ich rief, Moment noch, dann saß er auf der Klobrille, ich mit angewinkelten Knien auf ihm. Wir kamen beide blitzartig. Als wir wieder auf unseren Plätzen saßen, zwinkerte er mir zu. Und ich fühlte mich großartig! Geiler Sex, geiler Quicki!


Mein Freund und ich kannten uns seit ca. sieben Jahre, unser Liebesleben war so lala. Ich befriedige mich selbst, und in meiner Fantasie stellte ich mir vor, dass jemand mir die Augen verbindet, mich fest hält und schlägt - dass ich wehrlos bin. Manchmal war ich auch die Dominante, fügte einem Mann Schmerzen zu. Alles das erregte mich total. Die Orgasmen, die ich dabei hatte, waren völlig andere als mit meinem Freund. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und ging in einen Sexshop, kaufte eine Art Grundausstattung: Handschellen, Maske, Peitsche. Als mein Freund und ich beim nächsten Mal zur Sache kamen, habe ich zu ihm gesagt er sollte die Augen schließen. Ich habe ihm die Maske aufgesetzt und ihn an den Bettpfosten gekettet. Er war erst irritiert und fragte was der Quatsch sollte. Ich zog ihm mit der Peitsche vorsichtig eins über - und war selbst erstaunt, wie aus meinem Gedankenspiel Realität wurde. Ich spürte, wie geil es ist, wenn aus Schmerz Erregung wird und umgekehrt, wenn die ein vertrauter Partner auf einmal fremd ist. Meine Erleichterung war riesig, als ich merkte, dass es auch meinem Freund sehr gefiel. Beim nächsten Mal wollte er es mit Rollentausch. Das mochte ich noch lieber. Es ist dieses sich ausliefern , das mich verrückt macht. Ich liege oder stehe da, weiß nicht was kommt - und mein Freund kann mit mir alles machen, mich so oft nehmen, wie er will. Wir haben seitdem immer öfter experimentiert. Unserer Beziehung hat diese erotische Finesse wahnsinnig gut getan. Wir bevorzugen eben Sadomaso Light. Und es bleibt unser kleines schmutziges Sex Geheimnis.